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Meine Erfolge und zukünftige Vorhaben

Thorwald C. Franke


Atlantis-Scout und Atlantis Newsletter

Im Jahr 2000 startete meine Internetseite Atlantis-Scout zum Thema Atlantis, die sich im Laufe der Zeit zu einem international bekannten und praktisch einzigen Portal für einen historisch-kritischen Ansatz zur Interpretation von Platons Atlantis entwickelt hat. Ab 2007 erscheint der Atlantis Newsletter, der über alles, was sich zum Thema Atlantis tut, auf dem Laufenden hält. Der Atlantis-Newsletter wird durch Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken begleitet.

Auch akademisch etablierte Atlantisskeptiker empfehlen meine Seite und meinen Newsletter in ihren Publikationen, so z.B. Dr Stephen P. Kershaw (Oxford) oder Prof. Heinz-Günter Nesselrath (Göttingen), obwohl sie meine Grundthese natürlich überhaupt nicht teilen: Das will etwas heißen.

Meine Bücher

Ab 2006 habe ich begonnen, meine Ideen zu Atlantis in wissenschaftlich verwertbarer Form in Büchern zu publizieren. Diese Bücher haben nicht nur bei Atlantisbefürwortern Aufmerksamkeit erregt, sondern werden auch von akademisch etablierten Atlantisskeptikern gelesen und in ihren Publikationen als (immerhin) lesenwert empfohlen, obwohl sie meine Grundthese natürlich überhaupt nicht teilen. So z.B. Prof. Heinz-Günter Nesselrath, Prof. Malcolm Heath, oder auch Dr Stephen P. Kershaw.

Für jedes Buch pflege ich Addenda und Corrigenda. Teilweise habe ich bereits verbesserte zweite Auflagen herausgebracht. Teilweise habe ich englische Übersetzungen anfertigen lassen, die den Bekanntheitsgrad meiner Thesen deutlich verbessert haben. Leider habe ich für diese Bücher keinen Verlag finden können. Wissenschaftsverlage mögen das Thema Atlantis nicht, wenn Atlantis nicht zur Erfindung erklärt wird. Publikumsverlage hingegen mögen meine Bücher nicht, weil sie ihnen zu wissenschaftlich und nicht für ein breites Publikum geschrieben sind. Deshalb erscheinen meine Bücher im Selbstverlag bei Books-on-Demand. Das ist besser, als sie bei irgendeinem halbseidenen Verlag herauszubringen.

Atlantiskonferenz 2008

Mit drei Einreichungen, von denen ich eine im Vortrag präsentieren durfte, war ich 2008 auf der Atlantiskonferenz in Athen dabei. Es handelte sich um eine von drei Atlantiskonferenzen, die von griechischen Wissenschaftlern 2005/08/11 organisiert worden waren. Von sturen Atlantisskeptikern bis hin zu "Spinnern" war auf dieser Konferenzen das ganze Spektrum der Atlantishypothesen vertreten. Außer verbalem Zuspruch und doppelten Applaus war dort jedoch keine greifbare Anerkennung zu ernten. Allerdings half diese Konferenz enorm dabei, den Bekanntheitsgrad meiner Thesen zu steigern. Außerdem präsentierte ich dort erstmals meine (noch unfertige) Sizilien-These. Meine Einreichungen sind in den Proceedings der Konferenz enthalten:

Meine Italos-These musste ich 2010 leicht revidieren, um sie aufrechterhalten zu können. Auch solche Lerneffekte und Selbstkorrekturen sind unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten als Erfolg zu werten.

Aristoteles: Bewirkung einer klaren Meinungsänderung bei Atlantisskeptikern!

Eine klare Meinungsänderung bei akademischen Atlantisskeptikern konnte ich mit meiner Argumentation bewirken, dass der Autor eines atlantisskeptischen Zitats bei Strabon nicht Aristoteles war, wie man bis dahin allgemein glaubte (deutsch 2010, englisch 2012). Teilweise ließen Wissenschaftler diese These fallen, teilweise versuchten sie, die These durch überkomplizierte und überdehnte Argumente zu retten. Teilweise blieb die Ursache für die Meinungsänderung ungenannt, teilweise wurde offen anerkannt, dass mir die Erschütterung der bisherigen Meinung gelungen ist. Teilweise wurde mit der Suche nach alternativen Autoren begonnen, da Aristoteles wohl nicht der Autor ist. Solche Meinungsänderungen finden wir z.B. bei:

Was andere über mich schreiben

Rezensionen meiner Bücher durch Wissenschaftler

Öffentlichkeitswirksame Erwähnungen

Andere Erwähnungen

Zukünftige Vorhaben


PS: Warum keine "wissenschaftliche" Publikation

Ich hatte wiederholt ohne Erfolg versucht, in wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren. Teilweise wurde ich mit offensichtlich hanebüchenen Ausreden abgewimmelt, wie hier dokumentiert.

Heute bin ich der Meinung, dass Privatforscher nicht versuchen sollten, in wissenschaftlichen Zeitschriften der akademischen Wissenschaft zu publizieren. Privatforscher stehen außerhalb der akademischen Wissenschaft und sollen daher dort nicht publizieren. Es gibt einen guten Grund, warum es eine etablierte akademische Wissenschaft gibt. Akademische Verlage und Internetseiten können auch Privatforschern Zugang und Dienste anbieten und Privatforscher und akademische Wissenschaft in Kontakt bringen, aber nicht durch die Verwischung des Unterschieds.

Es ist die Pflicht der akademischen Wissenschaft, nicht der Privatforscher, die Qualität und den Wert nicht-akademischer Publikationen zu erkennen und sie in die akademische Wissenschaft zu integrieren, ohne dass sie "wissenschaftlich" publiziert werden. Dieser Gedanke einer Aufgabenteilung und einer nicht-akademisch publizierten Wissenchaft kann dazu beitragen, das Bewusstsein der akademischen Wissenschaft dafür zu fördern:



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